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Alfred Bast
Die Natur hält Ausschau nach Augen, die sie sehen 9. Juni bis 23. August 2024 Öffnungszeiten: Das Kunstfenster ist durchgehend zugänglich Der in Abtsgmünd und Berlin lebende Künstler Alfred Bast setzt sich schon ein ganzes Leben lang mit der Formensprache der Natur auseinander. Mit präzisem Blick zeichnet er Blüten, Gräser, Früchte, Bäume, Zweige, Ornamente. Oder aber er lässt die Natur selbst sprechen, wenn er die Objekte, die sie hervorbringt, Samenkapseln, Schoten, Wespennester, Pilze, Äste zur Kunst erhebt und ausstellt. Alfred Bast sagt hierzu: „Alles was die Natur – die in Gestalten spricht – hervorbringt, ist mir anschauungswert: der Anschauung wert. Hinschauen … Wahrnehmen … dann: DAS SEHEN IN DIE HAND NEHMEN … Den Blick – wie ein Lot – ins Vertraute senken, um unter der spiegelnden, reflektierenden Deutungsoberfläche dessen universellen Ursprung auszuloten – um im Sichtbaren das Unsichtbare zu entdecken.“ Und er bezieht sich dabei auch auf Goethe: „Man suche nur nichts hinter den Phänomenen, sie selbst sind die Botschaft“ Im Kunstfenster vereint Alfred Bast eine Auswahl von Zeichnungen und Objekten zu einer Inszenierung, die in einen Dialog mit der Natur am Wolkenhof tritt und zum Hineinschauen einlädt. Alfred Bast www.alfred-bast.de * 1948 in Schwäbisch Gmünd, lebt und arbeitet in Abtsgmünd und Berlin. Er studierte Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und in Pondicherry-Auroville/Indien. Unterstützt mit Stipendien, darunter die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Kunststiftung Baden Württemberg sowie internationalen Aufenthalten als Artist in Residence erarbeitete er seine komplexe Bildsprache. 1995 gründete er das KUNST KLOSTER art research. Zwischen unterschiedlichen Materialien und Stilen, zwischen gegensätzlichen Polen, wie Bild und Wort, Natur und Kunst, Handwerk und Spiritualität, Fantasie und Geometrie, bildet sich das Spannungsfeld, in dem sich die bildnerische Weite und gedankliche Tiefe des Künstlers entfalten. In seiner Arbeit wird sichtbare Vielfalt zum Ausdruck unsichtbarer Einheit. about the exhibition The artist Alfred Bast, who lives in Abtsgmünd and Berlin, has been exploring the formal language of nature all his life. He draws flowers, grasses, fruit, trees, branches and ornaments with a precise eye. Or he lets nature speak for itself when he elevates the objects it produces - seed pods, pods, wasps' nests, mushrooms, branches - to the status of art and exhibits them. Alfred Bast says: “Everything that nature - which speaks in forms - produces is worth looking at: worth looking at. Look ... perceive ... then: TAKE THE SEEING INTO YOUR HAND ... Lower your gaze - like a plumb line - into the familiar in order to fathom its universal origin beneath the mirroring, reflecting surface of interpretation - in order to discover the invisible in the visible." And he also refers to Goethe: “Just don't look for anything behind the phenomena, they themselves are the message” In the art window, Alfred Bast combines a selection of drawings and objects to create a staging that enters into a dialog with nature at the Wolkenhof and invites you to look inside. Alfred Bast https://www.alfred-bast.de/ * born 1948 in Schwäbisch Gmünd, lives and works in Abtsgmünd and Berlin. He studied fine art at the Academy of Fine Arts in Stuttgart and in Pondicherry-Auroville/India. Supported by scholarships, including the Studienstiftung des deutschen Volkes and the Kunststiftung Baden Württemberg, as well as international residencies, he developed his complex visual language. In 1995 he founded the KUNST KLOSTER art research. Between different materials and styles, between opposing poles such as image and word, nature and art, craft and spirituality, fantasy and geometry, a field of tension is created in which the artist's pictorial breadth and intellectual depth unfold. In his work, visible diversity becomes an expression of invisible unity. |